AXA IM EURO 6M

ISIN FR0010950063

Letzter NAV 10.389,4600 EUR as of 04.12.19

Überblick

Investitionsziele

Der OGAW gehört der folgenden Kategorie an: „Anleihen und sonstige Schuldverschreibungen, auf Euro lautend“. Ziel des OGAW ist es, mit einem direkten oder indirekten Engagement am Anleihe- und Geldmarkt über gleitende 6-Monats-Zeiträume eine annualisierte Performance nach Abzug der tatsächlichen Verwaltungsgebühren zu erzielen, die höher ist als der EONIA kapitalisiert zuzüglich 25 Basispunkte.Der Anteilinhaber wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Verordnung (EU) 2017/1131 über Geldmarktfonds nicht für diesen OGAW gilt.

Risiko

SRRI Maßstab

SRRI Value 1 2 3 4 5 6 7

Historische Daten, die z. B. zur Berechnung des synthetischen Indikators verwendet werden, können nicht als verlässlicher Hinweis auf das zukünftige Risikoprofil der OGAW herangezogen werden. Die Risikokategorie, die diesem OGAW zugeordnet ist, wird nicht garantiert und kann sich im Laufe der Zeit ändern. Die niedrigste Kategorie ist nicht gleichbedeutend mit "risikolos".

SRRI zweite Ausführung

Für den OGAW gilt keine Kapitalgarantie. Er investiert in Märkte und/ oder nutzt Techniken oder Instrumente, die unter normalen Marktbedingungen geringen Schwankungen unterliegen. Dennoch können hierdurch allerdings Verluste entstehen.

SRRI zusätzliches Risiko

Kreditrisiko: Risiko, dass die Emittenten der Schuldinstrumente, die der OGAW hält, ausfallen oder dass ihre Bonität abnimmt, was möglicherweise zum Rückgang des Nettoinventarwerts führt. Ausfallrisiko: Insolvenz- oder Konkursrisiko eines Kontrahenten des OGAW, der zu Zahlungs- oder Lieferausfällen führen kann. Auswirkungen gewisser Verwaltungsverfahren wie der Nutzung von Derivaten: Die Nutzung solcher Verfahren kann eine Hebelwirkung zur Folge haben, die wiederum die Auswirkungen von Marktentwicklungen auf den verstärkt. Hiermit können umfassende Verlustrisiken entstehen und der Nettoinventarwert kann sinken.

Investment-Horizont

Dieser OGAW könnte nicht für Anleger geeignet sein, die ihre Anlage vor dem Ablauf eines Zeitraums von 6 Monaten zurückgeben möchten.

Wichtige Dokumente

Fund manager comment : 31.10.19

Der Oktober gab Anlass zu etwas mehr Optimismus, was auf die mögliche Lösung des Brexit und niedrigere Risiken in Verbindung mit dem Handelskrieg zurückzuführen war. Die Veröffentlichung des BIP-Wachstums für das dritte Quartal (Q3) in den USA, in der Eurozone und in China bestätigte die in den Umfragen seit einigen Monaten dargelegten Rückgänge. Was die Geldpolitik angeht, haben die EZB und die Bank of Japan (BoJ) ihren Status quo beibehalten, während die Federal Reserve (Fed) ihre Zinsen um 25 Bp. gesenkt hat. Schließlich ging es bei der Brexit-Saga ordentlich weiter. In den USA gibt das verarbeitende Gewerbe weiter Anlass zur Sorge und dies wirkt sich so langsam auf die Ist-Daten aus, wenngleich das BIP-Wachstum für das Q3 stabil bei +1,9 % im annualisierten Quartalsvergleich lag (-0,1 Prozentpunkte (Pp.) im Vergleich zum Q2), was einem soliden Konsum der privaten Haushalte zu verdanken ist. Der ISM-PMI fiel im September auf 47,8, was seinem Tiefstand seit 2009 entsprach, bevor er im Oktober wieder auf 48,9 anstieg. Die Dienstleistungsbranche fiel im Oktober ebenfalls auf 52,6, ihr niedrigstes Niveau seit August 2016. Man kann ebenfalls einen Abschwung der Schaffung neuer Arbeitsplätze beobachten. Momentan liegt die Zahl bei 160.000 neu geschaffenen Stellen pro Monat im Vergleich zu 220.000 im Jahr 2018. Die Regierung von Donald Trump hat ebenfalls den Aufschub der Zollerhöhung um 5 Pp. auf eingeführte Produkte aus China verkündet. Dies kam im Tausch gegen höhere Agrarexporte der USA, ein transparenteres Wechselkurssystem und einen besseren Zugang für US-Unternehmen zu chinesischen Finanzdiensten. Insofern die Situation nicht umschlägt, dürften diese Annäherungen in den kommenden Wochen offiziell bestätigt werden. Hinsichtlich des Amtsenthebungsverfahrens gegen D. Trump hat das Repräsentantenhaus offiziell die Einleitung eines Verfahrens bestätigt, was somit die Türe für eine ordnungsgemäße Untersuchung öffnet. Schließlich beschloss die Fed abermals, ihre Leitzinsen um 25 Bp. zu senken [1,50-1,75 %]. Sie gab jedoch an, dass das Konjunkturumfeld sich drastisch verschlechtern müsse, damit sie eine neue Zinssenkung im Dezember vornehme. In der Eurozone lag das BIP-Wachstum bei +0,2 % im Quartalsvergleich, ebenso wie im zweiten Quartal. Frankreich und Spanien konnten sich gegenüber dem Abschwung der Weltkonjunktur recht gut halten (+0,3 % bzw. +0,4 %), Italien überraschte positiv mit 0,1 %, während die Zahlen aus Deutschland am 14. November veröffentlicht werden (wir erwarten ein Wachstum bei null). Der Flash-PMI von Oktober in der Eurozone zeugt von einer Stabilisierung der Wirtschaft. In Deutschland lässt der PMI für das verarbeitende Gewerbe weiter nach und scheint auch die Dienstleistungsbranche mit sich zu reißen. Wie zu erwarten beließ die EZB ihre Geldpolitik bei ihrer Sitzung im Oktober unverändert und gab keine weiteren Einzelheiten zu den Unstimmigkeiten innerhalb des EZB-Rats, zu den möglichen Änderungen des Kapitalschlüssels im Rahmen des QE oder zu ihren verbleibenden Tools, um das Inflationsziel zu erreichen. In Italien geht es auf politischer Ebene abermals hoch her. Die neue Koalition 5-Sterne-Bewegung (M5S) - Demokratische Partei musste bei den Regionalwahlen in Umbrien eine schwere Niederlage hinnehmen, wo die M5S lediglich 7,4 % der Stimmen erhielt, im Vergleich zu 32,2 % im Jahr 2018. Die Allianz Rechte-Rechtsradikale unter der Leitung von M. Salvini war der Sieger dieser Wahl. In Spanien wurden neun Unabhängigkeitsführer zu Gefängnisstrafen für Aufruhr, Veruntreuung öffentlicher Gelder und Ungehorsam verurteilt, was massive Demonstrationen in Katalonien auslöste. In Großbritannien wurde mit der Europäischen Union eine Vereinbarung erlangt, die zwar mit 30 Stimmen Mehrheit akzeptiert wurde, jedoch vor dem Stichtag am 31. Oktober nicht validiert wird, da die Abgeordneten gegen ein Annahme im Eilverfahren gestimmt haben. B. Johnson wurde also vom Parlament gezwungen, eine Verlängerung zu beantragen, welche die EU bis zum 31. Januar gewährte. Schließlich konnte B. Johnson nach zahlreichen Verhandlungen vorgezogene Neuwahlen für den 12. Dezember ansetzen. Momentan geht aus den Umfragen hervor, dass die Konservativen weit vorne liegen, bis Mitte Dezember können neue Entwicklungen jedoch nicht ausgeschlossen werden. In Japan scheinen die Auswirkungen der Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Oktober weniger bedeutend gewesen zu sein als 2014, was wohl auf die Kompensierungsmaßnahmen der Regierung zurückzuführen ist. Die Konjunktur dürfte sich im 4. Quartal jedoch mechanisch abkühlen, nachdem der Konsum im September stark angezogen hatte (vorgezogene Käufe). In Japan stieg die Kerninflation lediglich um 0,1 Pp. auf +0,7 % im Vorjahresvergleich, da sie durch gewisse deflationistische Kompensierungsmaßnahmen und Unternehmen, die lieber einen Teil der Mehrwertsteuererhöhung auf ihre Margen umlegen, beeinträchtigt wurde. Schließlich entschied die BoJ sich dazu, ihre ultra-expansive Geldpolitik beizubehalten, öffnete jedoch die Tür für eine mögliche Zinssenkung. In China fiel das BIP-Wachstum für das Q3 auf 6 % im Vorjahresvergleich, sein niedrigstes Niveau seit über drei Jahrzehnten. Das verarbeitende Gewerbe wird durch den Handelskrieg beeinträchtigt und ist der Ursprung für diesen Konjunkturabschwung. Im Inland konnte die Wirtschaft sich besser halten, da sie dort durch lockere (Geld- und Fiskal-) Politik Auftrieb erhält. Trotz einiger kurzfristig gesehen positiver Elemente, insbesondere in der Industrieproduktion und den Einzelhandelsumsätzen, zeigt der Trend trotz allem in Richtung eines anhaltenden Abschwungs. In dieser Situation sind wir der Ansicht, dass die Regierung keine Risiken eingehen und ihre Lockerungsmaßnahmen erweitern dürfte. Bei seiner letzten Pressekonferenz am 24. Oktober hatte EZB-Chef Mario Draghi keine Entscheidung bezüglich der Geldpolitik in der Eurozone getroffen und änderte somit nichts an seinen Entscheidungen von September bezüglich des künftigen QE oder seiner Forward Guidance. Er gab an, dass der Abschwung der Konjunktur weltweit und in Europa heute das Hauptrisiko darstelle und erinnerte die Regierungen, die Handlungsspielraum haben, erneut daran, dass eine angemessene Haushaltspolitik die Produktivität und somit das potenzielle Wachstum steigern könne. Der Markt erwartete keine wesentliche Entscheidung bei dieser Rede, weshalb die Märkte sich im Oktober relativ gut entwickelten, denn die kurzfristigen Zinskurven verflachten sich erneut. Der Markt scheint in der Tat nicht mit einer neuen Zinssenkung vor Ende 2020 zu rechnen, wie man es am Niveau des 1-jährigen Eonia-Swaps in 1 Jahr sehen konnte, der von -0,64 % auf -0,525% anstieg. Der 1-jährige Eonia-Swap legte im Oktober ebenfalls von -0,54 % auf -0,47 % zu, was dem aktuellen Fixing des Eonia entspricht. Letztgenannter wird seit dem 2. Oktober nicht mehr wie der Overnight-Zinssatz auf dem Interbankenmarkt berechnet sondern wie eine Marge gegenüber der €STR (European Short Term Rate), wobei es sich um den neuen Overnight-Referenzsatz handelt. Dieser neue €STR-Satz wird von der EZB auf Basis der Transaktionen verschiedener Gegenparteien wie Banken, Geldmarktfonds, Pensions- oder Investmentfonds und sonstigen Finanzakteuren, darunter die Zentralbanken, berechnet. Der €STR bezieht sich somit auf ein breiteres Spektrum an Geschäften als der Eonia (lediglich auf dem Interbankenmarkt), weshalb er den Zinssatz, zu dem Tagesgeld in der Eurozone ohne Garantie geliehen wird, zuverlässiger darstellt. Dieser Zinssatz wird am Folgetag um 8 Uhr von der EZB veröffentlicht. Der €STR lag im Berichtsmonat im Durchschnitt bei -0,55 % und der Eonia lag somit laut seiner neuen Definition bei seinem Fixing 8,5 Bp. darüber mit -0,47 %. Die Renditen der Staatspapiere mit einer Laufzeit von 1 Jahr stiegen für alle Länder leicht an: Italien schloss bei rund -0,23 %, Spanien bei -0,50 %, Frankreich bei -0,62 % und Deutschland bei rund -0,65 %. Am Geldmarkt stiegen die Emissionsniveaus im Einklang mit dem Eonia im Bankensektor an, das Niveau blieb für eine Bank mit Rating A-1/P-1 stabil beim Eonia +0,17 %, also -0,30 %. Bei den Unternehmen kletterten die Niveaus ebenfalls, jedoch weniger automatisch. Die Emittenten handeln 3-jährige Papiere zwischen -0,42 % und -0,25 %. Im Kreditsegment haben sich die Spreads in allen Sektoren verengt, der Index Global Merrill Lynch 1-3 Yr fiel im Oktober von 50 Bp. auf 42 Bp. gegenüber dem Swap. Im Axa IM Euro Cash Equivalent haben wir die durchschnittliche Laufzeit des Fonds erneut um rund 10 Tage auf 388 Tage verlängert und veränderten dabei die Sektorallokation etwas: etwas weniger als 49 % entfallen auf Banken (ggü. 47 % Ende September) und etwas weniger als 38 % auf Unternehmen (ggü. 41 % Ende September). Wir bevorzugten unsere Anlagen in Banken, insbesondere in Spanien, die etwas interessantere Kreditspreads bieten. Das Engagement in spanischen Emittenten stieg somit von 4 % auf 6,5 %. Der Fonds hielt etwas über 44 % an festverzinslichen Anleihen, rund 31,5 % in FRN und 10,5 % in NEU CP. Bei der Zinssensitivität ist unsere durchschnittliche Zinsbindungsdauer (WAM) weiter recht hoch bei 142 Tagen, wobei unsere neuen Anlagen allerdings entweder über Futures auf deutsche Schatzanleihen oder über den Euribor abgesichert sind. Der Fonds entwickelte sich im Oktober mit einer Performance von 0 % gegenüber -0,04 % für seine Benchmark, den Eonia Capitalised, relativ gut, was insbesondere auf die Verengung der Kreditspreads zurückzuführen war.

Performance

Performance Chart

Periode

1M
3M
6M
1Y
3Y
5Y
8Y
10Y
YTD
Seit Auflage

Startdatum

Enddatum

Referenzindex Tabelle

Referenzindex Startdatum Enddatum
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Performance Tabelle

Enddatum

Performance Tabelle Netto Perormance Referenzindex Startdatum Enddatum
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1M - - - -
3M - - - -
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YTD - - - -
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Seit Auflage - - - -
1y - - - -
3y - - - -
5y - - - -
10y - - - -
Since launch - - - -

Riskotabelle

Globales Enddatum

Riskotabelle Fonds Volatilität Benchmark volatility Tracking Error Information Ratio Sharp Ratio Beta Alpha
Risko 1M - - - - - - -
Risko QTD - - - - - - -
Risko 3M - - - - - - -
Risko 6M - - - - - - -
Risko YTD - - - - - - -
Risko 1Y - - - - - - -
Risko 3Y - - - - - - -
Risko 5Y - - - - - - -
Risko 8Y - - - - - - -
Risko 10Y - - - - - - -
Risiko seit Auflage - - - - - - -

Preis Tabelle

Startdatum

Enddatum

Preis Datum Portfolio AUM Aktiengewinn TIS Zwischengewinn
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NAV

NAV-Kalkulationsfrequenz Täglich

Administration

Gebühren

Ongoing Charges 0,15%
Managementgebühren 0,15%

Fonds Daten

Währung EUR
Startdatum 08.11.10
Asset class FIXED INCOME
Expertise Money Markets
Responsible Investment Fonds FAUX
Range French Fund AXA Network
Rechtsdomizil Frankreich
Europäischer Pass yes
Regulierungsbehörde Autorité des Marchés Financiers

Portfolio Management

Fondsmanager Maud DEBREUIL
Co-manager Mikaël PACOT
Investment-Team MT Money Markets

Struktur

Investment-Universum Euroraum
Rechtsform FCP

Ausgabe und Rückgabe

Zeichnungs- und Rücknahmeanträge müssen der Depotbank jeden Werktag vor 12:00 Uhr (Pariser Zeit) eingereicht werden und werden auf Grundlage des nächsten Nettoinventarwerts ausgeführt. Die Anteilsinhaber werden darauf hingewiesen, dass aufgrund der Inanspruchnahme von Vermittlern wie Finanzberatern oder Vertriebsstellen die Bearbeitungsfristen länger sein können. Der Nettoinventarwert dieses OGAW wird täglich berechnet. Mindestbetrag Erstzeichnung: 500.000 Euro

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