AXA IM EURO 6M

ISIN FR0010950055

Letzter NAV 10.163,2100 EUR as of 19.09.19

Überblick

Investitionsziele

Der OGAW gehört der folgenden Kategorie an: „Anleihen und sonstige Schuldverschreibungen, auf Euro lautend“. Ziel des OGAW ist es, dank einem direkten oder indirekten Engagement am Anleihe- und Geldmarkt über gleitende 6-Monats-Zeiträume eine annualisierte Performance nach Abzug der tatsächlichen Verwaltungsgebühren zu erzielen, die höher ist als der EONIA kapitalisiert.Der Anteilinhaber wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Verordnung (EU) 2017/1131 über Geldmarktfonds nicht für diesen OGAW gilt.

Risiko

SRRI Maßstab

SRRI Value 1 2 3 4 5 6 7

Historische Daten, die z. B. zur Berechnung des synthetischen Indikators verwendet werden, können nicht als verlässlicher Hinweis auf das zukünftige Risikoprofil der OGAW herangezogen werden. Die Risikokategorie, die diesem OGAW zugeordnet ist, wird nicht garantiert und kann sich im Laufe der Zeit ändern. Die niedrigste Kategorie ist nicht gleichbedeutend mit "risikolos".

SRRI zweite Ausführung

Für den OGAW gilt keine Kapitalgarantie. Er investiert in Märkte und/ oder nutzt Techniken oder Instrumente, die unter normalen Marktbedingungen geringen Schwankungen unterliegen. Dennoch können hierdurch allerdings Verluste entstehen.

SRRI zusätzliches Risiko

Kreditrisiko: Risiko, dass die Emittenten der Schuldinstrumente, die der OGAW hält, ausfallen oder dass ihre Bonität abnimmt, was möglicherweise zum Rückgang des Nettoinventarwerts führt. Ausfallrisiko: Insolvenz- oder Konkursrisiko eines Kontrahenten des OGAW, der zu Zahlungs- oder Lieferausfällen führen kann. Auswirkungen gewisser Verwaltungsverfahren wie der Nutzung von Derivaten: Die Nutzung solcher Verfahren kann eine Hebelwirkung zur Folge haben, die wiederum die Auswirkungen von Marktentwicklungen auf den verstärkt. Hiermit können umfassende Verlustrisiken entstehen und der Nettoinventarwert kann sinken.

Investment-Horizont

Dieser OGAW könnte nicht für Anleger geeignet sein, die ihre Anlage vor dem Ablauf eines Zeitraums von 6 Monaten zurückgeben möchten.

Fund manager comment : 31.08.19

Anscheinend verläuft der August für gewöhnlich ruhig? Politische Krise in Italien, Suspendierung des britischen Parlaments, erneutes Aufkommen der Handelsspannungen zwischen China und den USA. Wenngleich die politischen Schlagzeilen im Berichtsmonat im Vordergrund standen, ließen auch die wirtschaftlichen Folgen nicht lange auf sich warten. In Deutschland ist es nicht mehr weit bis zur technischen Rezession, China benötigt neuen Aufschwung und die Fed und EZB bereiten ihre Eingriffe vom September vor. In den USA sind die Spannungen mit China wieder angestiegen. Zunächst verkündete D. Trump einen Zollanstieg um 10 % auf Waren im Wert von rund 300 Mrd. USD, bevor er wenige Tage später einen Rückzieher machte. Es gab jedoch keine Ruhepause, da die chinesische Regierung umgehend neue Zölle verhängte, was die Risiken eines schnelleren Abschwungs der Weltwirtschaft steigen ließ. Die US-Konjunktur hält sich bislang jedoch gut, wie man es an der zweiten Schätzung des BIP für das zweite Quartal sehen kann. Diese überraschte positiv mit +2,0 % im annualisierten Quartalsvergleich (nach +1,8 % bei der ersten Schätzung), angetrieben durch einen umfassenderen Beitrag des Verbrauchs der privaten Haushalte (+4,7 % im annualisierten Quartalsvergleich). Trotz der steigenden Unsicherheiten schätzen wir das US-Konjunkturwachstum auf kurze Sicht weiter positiv ein, da seine Binnennachfrage robust ist. Mit Hinsicht auf die Ziele der Federal Reserve nahm die Kerninflation (CPI) im Berichtsmonat zu (+2,2 % im Vorjahresvergleich ggü. +2,1 % im Juli) und die Unterbeschäftigungsquote U6 (welche unter anderem die „gezwungenen“ Teilzeitarbeitnehmer umfasst) gab weiter nach (7 % ggü. 7,2 % im Vormonat). Die Federal Reserve dürfte jedoch bei ihrer nächsten Sitzung (17.-18. September) in Erwartung eines Konjunkturabschwungs in den kommenden Monaten erneut ihre Zinsen um 25 Bp. senken. In der Eurozone gibt die deutsche Wirtschaftslage weiter Anlass zur Sorge. Die jüngsten aggregierten PMI-Daten überraschten positiv, kaschieren jedoch einige Unterschiede. Dies gilt insbesondere zwischen Frankreich, wo die Konjunktur widerstandsfähig ist, und Deutschland, wo mittlerweile in den kommenden 12 Monaten mehr Firmen einen Tätigkeitsrückgang als einen -zuwachs erwarten. Die Schaffung von Arbeitsplätzen gibt weiter nach und fiel auf ihr Niveau von 2014. Somit, nach -0,1 % im Quartalsvergleich im zweiten Quartal, nimmt das Risiko einer technischen Rezession (zwei Quartale in Folge im negativen Bereich) zu. Wenngleich Deutschland bislang gegen jegliche Art von Konjunkturpaket ist, könnte die Stärke der Rezession das Land hierzu veranlassen. In Italien verlief der August sehr unruhig. Der Grund: Der Vertrauensentzug des Innenministers und Vorsitzenden der Lega Nord, M. Salvini, gegenüber der Regierung, um Neuwahlen zu forcieren. Da ihm zum Zeitpunkt seiner Amtsniederlegung 36 % der Stimmen zugesprochen wurden, hätte M. Salvini im Falle der Allianz mit Fratelli d'Italia, rechtsradikale Partei, die absolute Mehrheit erhalten können. Es verlief jedoch ganz anders. Die 5-Sterne-Bewegung und die demokratische Partei verkündeten, eine neue Regierung unter dem Vorsitz von G. Conte bilden zu wollen, was bald offiziell bestätigt werden dürfte, wenn die Lage sich nicht umkehrt. Bei der Geldpolitik schaffte es die Inflation nicht, abzuheben (+0,9 % im Vorjahresvergleich für die Kerninflation). Dies erhöht die Möglichkeit, dass die EZB im September Maßnahmen zum Antrieb der Wirtschaft verkündet. In Großbritannien herrscht totales Chaos. Mal eine Neuverhandlung des Abkommens, mal ein No Deal. B. Johnson verhielt sich im August widersprüchlich. Am 28. August gab es schließlich den letzten Akt. An diesem Datum beschloss er die Suspendierung des Parlaments zwischen dem 11. September und dem 14. Oktober, um die Absprachezeit bis zum 31. Oktober, dem voraussichtlichen Ausstiegsdatum Großbritanniens aus der EU, zu begrenzen. Sollten die Parlamentarier kein Gesetz erlassen und keine Verlängerung votieren können, ist das Risiko eines „No Deal“ nun „sehr“ hoch. In Japan zeugen die letzten Konjunkturdaten von einer Stabilisierung der Wirtschaft. Die Industrieproduktion stieg im Juli an (+1,3 % im Monatsvergleich) und konnte einen Teil des umfassenden Rückgangs vom Juni kompensieren. Der Konflikt mit Südkorea, Erbe der japanischen Herrschaft über die Halbinsel, entwickelte sich zu Handelsspannungen (Importeinschränkungen, Aufruf zum Boykott von Produkten, Tourismus), beeinträchtigt die Wirtschaft bislang jedoch nur wenig. Japan hat ebenfalls eine Grundsatzvereinbarung mit den USA für eine verstärkte Zusammenarbeit beim Austausch von landwirtschaftlichen und technologischen Erzeugnissen geschlossen, was ferner die Risiken eines Fehlschlags des Automobilsektors im nächsten Herbst verringert. In China ist den guten Neuigkeiten vom Juni die Luft ausgegangen. Die Industrieproduktion gab auf +4,8 % im Vorjahresvergleich nach, das niedrigste Niveau seit dem Beginn der 90er-Jahre, und die Exporte geben Anlass zur Sorge. Die Handelsspannungen sind natürlich ein zentraler Punkt der Probleme der chinesischen Konjunktur, da die Automobilbranche und der Maschinenbau die Nachwirkungen zu spüren bekommen. Peking hat nun zusätzliche Konjunkturpakete versprochen. Schließlich ist unter den neuen Sanktionen gegenüber US-Importen die Zollerhöhung für gewisse landwirtschaftliche Produkte und Rohöl hervorzuheben. Da die Europäische Zentralbank keine Sitzung abhielt und trotz der Sommerpause scheinen die Märkte eine immer umfassendere geldpolitische Unterstützung der Zentralbanken zu erwarten. Denn das Sitzungsprotokoll der EZB, das Ende August veröffentlicht wurde, zeigt, dass der EZB-Rat der Ansicht ist, dass mehrere gleichzeitig angekündigte Maßnahmen effizienter sein würden, als aufeinanderfolgende und zeitlich getrennte Maßnahmen. Während dessen haben mehrere Mitglieder des EZB-Rats angemerkt, dass die Wiederaufnahme des Quantitative Easing umfassender besprochen werden sollte. Vor diesem Hintergrund fiel der 1-jährige Eonia-Swap in einem Jahr von -0,61 % auf -0,77 % per Ende August, womit er eine Senkung von 10 Bp. im September und eine Senkung von 40 Bp. in einem Jahr vorwegnimmt. Somit schwang die Swap-Kurve um, der Eonia-Swap mit einer Laufzeit von 1 Monat wurde Ende August bei rund -0,44 % gehandelt, mit einer Laufzeit von 3 Monaten bei rund -0,51 % und mit einer Laufzeit von 1 Jahr bei rund -0,61 %. Die Schatzanweisungen folgten diesem Baissetrend der Zinsen in allen Ländern. Die 1-jährigen deutschen Papiere fielen von -0,71 % auf -0,86 %, die französischen von -0,64 % auf -0,74 %, die spanischen von -0,48 % auf -0,51 % und die italienischen von -0,20 % auf -0,25 %. Am Geldmarkt blieben die Emissionsniveaus recht stabil gegenüber dem Eonia im Bankensektor (und waren in absoluten Zahlen also rückläufig), während wir lediglich einen leichten Rückgang der Emissionsmengen bei Unternehmen beobachteten, also gegenüber dem Eonia höhere Niveaus als im Juli. Im Kreditsegment haben sich die Spreads in allen Sektoren leicht ausgeweitet, der Index Global Merrill Lynch 1-3 Yr stieg im August von 43 Bp. auf 46 Bp. gegenüber dem Swap. Im Axa IM Euro Cash Equivalent haben wir die Fondsstruktur nur wenig verändert: Wir reduzierten die Duration auf rund 360 Tage (ggü. 376) und die Zinssensitivität auf rund 124 Tage (ggü. 140). Der Markt erwartet bereits umfassende Zinssenkungen sowie ein sehr expansives Konjunkturpaket der EZB, weshalb wir die Zinssensitivität nicht weiter verringern wollten, da wir der Ansicht sind, dass es bei unseren Anlagen mehr positive als negative Überraschungen geben wird. Die Sektorallokation blieb beinahe gleich, etwas mehr als 46 % entfallen auf den Bankensektor und rund 42 % auf den Unternehmenssektor. Wir investierten im Laufe des August in festverzinsliche Anleihen und Geldmarktpapiere, wobei das Angebot begrenzt war. Der Fonds hielt somit etwa 41 % an festverzinslichen Anleihen, etwas weniger als 36 % in FRN und 11 % in NEU CP. Im August erzielte der Fonds eine Performance von 0 %, während sein Vergleichsindex, der EONIA Capitalised, 0,03 % abgab.

Performance

Performance Chart

Periode

1M
3M
6M
1Y
3Y
5Y
8Y
10Y
YTD
Seit Auflage

Startdatum

Enddatum

Referenzindex Tabelle

Referenzindex Startdatum Enddatum
- - -

Performance Tabelle

Enddatum

Performance Tabelle Netto Perormance Referenzindex Startdatum Enddatum
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1M - - - -
3M - - - -
6M - - - -
YTD - - - -
1Y - - - -
3Y - - - -
5Y - - - -
10Y - - - -
Seit Auflage - - - -
1y - - - -
3y - - - -
5y - - - -
10y - - - -
Since launch - - - -

Riskotabelle

Globales Enddatum

Riskotabelle Fonds Volatilität Benchmark volatility Tracking Error Information Ratio Sharp Ratio Beta Alpha
Risko 1M - - - - - - -
Risko QTD - - - - - - -
Risko 3M - - - - - - -
Risko 6M - - - - - - -
Risko YTD - - - - - - -
Risko 1Y - - - - - - -
Risko 3Y - - - - - - -
Risko 5Y - - - - - - -
Risko 8Y - - - - - - -
Risko 10Y - - - - - - -
Risiko seit Auflage - - - - - - -

Preis Tabelle

Startdatum

Enddatum

Preis Datum Portfolio AUM Aktiengewinn TIS Zwischengewinn
- - - - - -

NAV

NAV-Kalkulationsfrequenz Täglich

Administration

Vertriebsland

Vertriebsländer
Austria
Deutschland
Die Niederlande
Frankreich
Spanien

Gebühren

Ongoing Charges 0,40%
Managementgebühren 0,20%

Fonds Daten

Währung EUR
Startdatum 08.11.10
Asset class FIXED INCOME
Expertise Money Markets
Responsible Investment Fonds FAUX
Range French Fund AXA Network
Rechtsdomizil Frankreich
Europäischer Pass yes
Regulierungsbehörde Autorité des Marchés Financiers

Portfolio Management

Fondsmanager Maud DEBREUIL
Co-manager Mikaël PACOT
Investment-Team MT Money Markets

Struktur

Investment-Universum Euroraum
Rechtsform FCP

Ausgabe und Rückgabe

Zeichnungs- und Rücknahmeanträge müssen der Depotbank jeden Werktag vor 12:00 Uhr (Pariser Zeit) eingereicht werden und werden auf Grundlage des nächsten Nettoinventarwerts ausgeführt. Die Anteilsinhaber werden darauf hingewiesen, dass aufgrund der Inanspruchnahme von Vermittlern wie Finanzberatern oder Vertriebsstellen die Bearbeitungsfristen länger sein können. Der Nettoinventarwert dieses OGAW wird täglich berechnet.

Dokumente

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